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Datum: 01.05.2020

»Tag der Sachsen« 2020 in Aue wird verschoben

Mit großem Bedauern haben Oberbürgermeister Uwe Rumberg und das Freitaler Projektteam die Verschiebung des diesjährigen „Tag der Sachsen“ zur Kenntnis genommen. Da derzeit kaum Prognosen über den weiteren Verlauf der Corona- Pandemie getroffen werden können, ist die Entscheidung von Aue-Bad Schlema und des Kuratoriums „Tag der Sachsen“, das Fest im September dieses Jahres nicht durchzuführen und in ein anderes Jahr zu verschieben nachvollziehbar.

Im Augenblick sind die Kommunen vor besondere Herausforderungen gestellt, in dieser dynamischen Situation Entscheidungen im öffentlichen Interesse und zum Wohle der Bürger zu treffen. Gleichzeitig wird mit dem Beschluss eine Planungssicherheit für die bereits angemeldeten Vereine und Verbände geschaffen, die sich als Träger des Festes derzeit vor große Probleme gestellt sehen.

Ein neuer Termin steht noch nicht fest, im Gespräch sind aktuell die Jahre 2022 und 2023. Mit einer Entscheidung ist im Sommer zu rechnen. Die Sicherung der Arbeitsstände soll eine spätere Durchführung gewährleisten.

Auch die Stadt Freital ist sich ihrer Verantwortung als Ausrichterstadt 2021 von Sachsens größtem Volks- und Heimatfest sowie für die Vereine und Verbände, Händler und Gastronomen sowie Künstler und Schausteller bewusst. In diesem Sinne laufen die Vorbereitungen für den 30. Tag der Sachsen in Freital und zugleich dem 100. Stadtgeburtstag weiter.

Allerdings bleiben die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie sowie deren Folgen abzuwarten. „Wann und wie die Wirtschaft und das öffentliche Leben wieder zur Normalität finden, ist derzeit nicht abzusehen. Inwieweit wir an den Plänen für ein Fest in dieser Form festhalten können oder – gerade angesichts der zu erwartenden finanziellen Auswirkungen - Korrekturen vornehmen müssen, werden wir zu gegebener Zeit mit der Landesregierung und dem Kuratorium besprechen und entscheiden“, so Oberbürgermeister Uwe Rumberg. Dazu bedarf es jedoch erst einer gesicherteren Faktenlage als jetzt.

Den Kollegen aus Aue-Bad Schlema wünschen die Freitaler viel Kraft und hoffen, dass die bereits getroffenen Vorbereitungen zu einem späteren Zeitpunkt reaktiviert werden können.

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